Arbeits- und Gesundheitsschutz Teil 3

So wird betriebliches Eingliederungsmanagement nicht zum Ausgliederungsmanagement!

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) ist immer gefragt, wenn Kollegen mehr als 6 Wochen am Stück (oder wiederholt) in einem Jahr krank sind – und der Betriebsrat ist immer zu beteiligen. Dennoch fühlen sich Interessenvertretungen häufig überfordert, wenn es um BEM geht. Wie sollte im Sinne der Betroffenen vorgegangen werden, wenn es nicht um die Erkrankung, sondern um die Arbeitsfähigkeit geht? Welche nichtmedizinischen Maßnahmen können/sollten durch die Interessenvertretungen eingefordert werden? Wie können die gesetzlich geforderten Mindeststandards eingehalten werden?

Diese Fragen werden im Verlauf des Seminars zum Arbeits- und Gesundheitsschutz Teil 3 geklärt. Ziel des Betriebsrates ist es, erkrankten Kollegen bei der Wiederherstellung ihrer Arbeitsfähigkeit und beim Erhalt ihres Arbeitsplatzes zu helfen. 

Arbeitsschutz-Seminar-3-Betriebliches-Eingliederungsmanagement

Fakten:

* bei Gremiumrabatt zzgl. MwSt.

Ihr Nutzen:

Zum Seminar

Inhalte Arbeits- und Gesundheitsschutz Teil 3

  • Rechtliche Grundlagen des BEM

  • Ablauf des BEM-Verfahrens im Betrieb

  • Klärungen zum Ablauf nach den gesetzlichen Grundlagen des SGB IX § 84 Abs. 2

    • Rolle der Interessenvertretung nach BetrVG /SGB IX

  • Umgang mit den Daten

  • Gesetzliche Mindeststandards beim BEM-Verfahren

  • Vorgehensweise im BEM-Gespräch mit dem BEM-Berechtigten:

  • Erstgespräch (Aufklärung und schwierige Rolle der Schweigepflichtsentbindung)

  • Folgegespräche (Vorgehensweise mit dem BEM-Berechtigten)

  • Ausgewählte Methoden zur Ermittlung der Arbeitsfähigkeit

  • Überlegungen zum Einsatz im BEM-Verfahren

    • Warum war der Maßnahmenkatalog (nicht) erfolgreich?

    • Was kann beibehalten oder verbessert werden?

    • Hemmnisse im Eingliederungsablauf erkennen und beseitigen

  • Ermittlung der Möglichkeiten und Maßnahmen

    • Außerbetriebliche Unterstützung der Rehabilitationsträger, des Integrationsamtes und der Integrationsfachdienste

  • Weitere Vorgehensweise im BEM-Gespräch mit dem BEM-Berechtigten:

    • Maßnahmegespräch

    • Qualitätskontrolle durch Evaluation

  • Entwicklung einer Qualitätskontrolle durch die Interessenvertretung

  • Betriebsvereinbarungen zum BEM

    • Wie sieht eine gute BEM-Betriebsvereinbarung aus?

    • Praxisbeispiele, Muster

Kosten

 Die Preise sind zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer und bei Seminaren der Tagungspauschale sowie ggf. Hotelkosten (Übernachtung / Vollpension).  Nach Eingang der Anmeldung  erhalten Sie die Anmeldebestätigung. Mit der Anmeldung werden wir beauftragt, die Seminarkosten mit dem Arbeitgeber abzurechnen.

1.590 €

1. Teilnehmende

1.540 € 

2. Teilnehmende

1.490 €

3. Teilnehmende

Freistellung

Grundlagenschulungen, wie das BRI, sollte jedes Betriebsratsmitglied des Gremiums besuchen. Die Erforderlichkeit muss gegenüber dem Arbeitgeber nicht näher dargelegt oder begründet werden (Bundesarbeitsgericht vom 19.07.1995 – 7 ABR 49/94).

Ihr Schulungsanspruch ergibt sich aus dem §37 Abs. 6 BetrVG. Hier finden Sie weitere Informationen zum Schulungsanspruch.