Klausurtagung: Arbeitsorganisation
Bei den Fragen nach der Vereinbarkeit und dem Selbstverständnis als Betriebsrat steht die Arbeitsorganisation regelmäßig im Mittelpunkt einer Klausur.
Aus dem Rollenverständnis der Betriebsräte und der Verteilung der Arbeit entwickelt sich das Team. Entsprechend der Teamphasen nach Bruce Tuckman sind im Rahmen der Teamentwicklung das Finden der Rolle im Team und die klare Aufgabenverteilung die wichtigste Phase (er nennt diese Phase „Norming“) der Teamentwicklung. Begleitet durch eine bessere Kommunikation und Arbeitsmethoden entwickelt sich dann das Betriebsratsteam automatisch zu einem leistungsfähigem Team.
- Reibungslose Nachfolge sicherstellen
- Begleitung über die Klausurtagung hinaus
- Individuelles Angebot abgestimmt auf Ihren Betriebsrat

Ihre individuelle Klausurtagung:
- Frei wählbarer Wunschtermin + Dauer nach Bedarf
- Teilnehmeranzahl frei wählbar
- Inhouse in Ihrem Betrieb oder ein externer Raum nach Wahl
Ihr Weg zur Klausur
Planung der Klausur
Für unsere Klausurtagungen führen wir immer Vorgespräche, um die relevanten Themen zu identifzieren. Jede Klausurtagung ist individuell auf den Betriebsrat abgestimmt. Klausurtagungen zur Arbeitsorganisation sind häufig wie folgt abgelaufen:
- Ein erster, wichtiger Schritt besteht oftmals darin „anzuerkennen was ist“:
In den Klausuren besteht ein erster, wichtiger Schritt darin „anzuerkennen was ist“! Die Erwartung, dass alle Betriebsräte gleich viel und gleich intensiv für das gemeinsame Ziel arbeiten (können), aufzugeben, ist in aller Regel weniger frustrierend als erleichternd. Wenn ausgesprochen ist, was jeder leisten kann oder leisten will, dann wird auf dieser Basis eine Verlässlichkeit erwartbar. beruflichem Engagement erleichtern.
Der zweite zentrale Schritt ist die „Ressourcenorientierung“:
Es kann nur so viel BR-Arbeit geleistet werden wie zeitliche Bearbeitungsressourcen zur Verfügung stehen. Deshalb ist es wichtig zunächst einen Überblick über die zu bearbeitenden Themen zu gewinnen. Für diese Themen muss festgestellt werden,- welche Priorität sie haben,
- welche Arbeitszeit für die Bearbeitung voraussichtlich erforderlich ist und
- wann das Thema abgeschlossen sein soll oder muss!
Spätestens jetzt wird klar, dass der Betriebsrat nicht alle seine Themen parallel bearbeiten kann. Jedenfalls nicht, wenn er sie mit der notwendigen Sorgfalt bearbeitet. Außerdem muss für sich für jedes Thema ein verantwortlicher bereit erklären.
Im dritten Schritt werden die Themen (Aufgaben) im Betriebsrat verteilt oder zugeordnet:
Die wichtigsten Rollen im Betriebsrat, wie Vorsitz, stellvertretender Vorsitz und Protokollführung sind in den Betriebsräten in aller Regel besetzt. Das gilt bei größeren Betriebsräten auch für den Betriebsausschuss oder den Wirtschaftsausschuss. Für die Arbeitsorganisation im Betriebsrat und für die Teambildung ist es eine zentrale Aufgabe auch andere Themen sogenannten Steakholdern zuzuweisen.Im vierten Schritt sollte der Betriebsrat sich auf (neue) Regeln einigen:
Das Thema Veränderung einer Arbeitsorganisation ist wie ein Change-Prozess im Betrieb. Wenn in einem solchen Prozess nicht alle Beteiligten mitgenommen werden, wenn es nicht genügend „Interessierte“ an diesem Prozess gibt, dann wird er zum Stehen kommen, einschlafen oder zurück in alte Mustern fallen. In der Klausur muss also herausgearbeitet werden, was der Betriebsrat als Ganzes und seine einzelnen Mitglieder tun können, damit der Veränderungsprozess gelingt.Dies ist Einzelfallabhängi, denn kein Betriebsrat ist gleich, auch wenn es häufig „ähnliche“ Probleme gibt! Ein paar Regeln tauchen aber „regelmäßig“ auf:
- Der Betriebsrat beschließt Änderungen bei den Inhalten, dem Ablauf und dem zeitlichen Umfang der Betriebsratssitzung.
- Der Betriebsrat beschließt Veränderungen in der zeitlichen Festlegung der Betriebsratszeit.
- Der Betriebsrat beschließt Maßnahmen zur besseren Einbindung der Ersatzmitglieder.
- Der Betriebsrat beschließt darüber, wer aus dem Betriebsrat, welche Veränderungsprozesse beobachten soll
Regeln sind in diesem Zusammenhang nichts, was stört oder aufhält. Regeln sind hier zwingend notwendig, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
Der 5 und umfangreichste Schritt ist es, im Betriebsrat neue Arbeitsmethoden und Werkzeuge einzusetzen:
Im bisherigen Ablauf wurde kurz erwähnt, dass die zu bearbeitenden Themen im Betriebsrat priorisiert werden müssen. Schon dabei ist es wichtig ein geeignetes Priorisierungs-Werkzeug einzusetzen. Denn durch eine Priorisierung dürfen nicht wichtige, zentrale Aufgaben des Betriebsrates aus dem Blick geraten! Sich unter diesem Gesichtspunkt die betrieblichen Themen anzuschauen ist von zentraler Bedeutung. Auch die Einführung weiterer Arbeitsmethoden ist häufig notwendig.
Sehr gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot:
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Felicitas Lindberg
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