Klausurtagung: Nachfolgeplanung

Übergabe nahtlos meistern

Derzeit sind über 62 Prozent der Mitglieder 46 Jahre oder älter[1]. Diese Entwicklung hin zu einer älteren Mitgliedschaft ist seit 2010 zu beobachten und betont die Notwendigkeit erfolgreicher Nachfolgeplanung. Eine strategische Neubesetzung ist von großer Bedeutung, um die Kontinuität und Effektivität der betrieblichen Interessenvertretung langfristig zu gewährleisten.

Klausurtagung

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Ihr Weg zur Klausur

Die professionelle Gestaltung des Nachfolgeprozesses stellt eine zentrale Herausforderung für jeden Betrieb dar und verdient höchste Aufmerksamkeit. Ein strukturierter Ansatz kann nicht nur die Effektivität der Betriebsratsarbeit steigern, sondern auch die Attraktivität dieser wichtigen Funktion für jüngere Generationen erhöhen. In unseren speziell auf die betrieblichen Gegebenheiten zugeschnittenen Klausuren zur Nachfolgeplanung nehmen wir diese Dynamik auf und behalten dabei stets die potenziellen positiven Auswirkungen im Blick. Externe Moderatoren oder Coaches können dabei helfen, Chancen und Potenziale zu erkennen, die den betroffenen Betriebsräten möglicherweise entgehen, während sie sich auf die aktuellen Herausforderungen konzentrieren.

Planung der Klausur

  • Identifizierung anstehender Übergangssituationen
  • Thematisierung des Generationswechsels
  • Gewinnung von Kandidat*innen für wichtige Positionen
  • Alternativen, falls Kandidaten nicht gefunden werden
  • Gestaltung des Nachfolgeprozesses
  • Planung des Wissenstransfers
  • Risiken des Übergangs und Umgang damit
  • Konkrete Umsetzungsplanung

In Anbetracht der vielfältigen betrieblichen Gegebenheiten ist es unumgänglich, den beschriebenen Ablauf der Nachfolgeplanung kontinuierlich anzupassen und zu erweitern. Diese strategische Planung ist eng mit den aktuellen Themen und Herausforderungen des Betriebsrats verbunden.

  • Es ist ratsam, die individuellen Erwartungen der Teilnehmer an der Klausur zur Nachfolgeplanung zu eruieren, Raum für ihre Ängste und Sorgen zu schaffen und die Klausurziele entsprechend anzupassen oder präziser zu formulieren.
  • Oft müssen bestehende Arbeitsprozesse des Betriebsrats überprüft und neu definiert werden, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden.
  • Konflikte innerhalb des Betriebsrats müssen ebenfalls berücksichtigt und aktiv angegangen werden.
  • Es ist unabdingbar, die Grundlagen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zu klären sowie die Erwartungen und Grenzen der Führung durch den oder die Betriebsratsvorsitzende(n).

Als Ergebnis ist für eine Klausur mindestens eine Dauer von zwei Tagen einzuplanen, wobei komplexere betriebliche Situationen sogar eine Bearbeitungszeit von mindestens drei Tagen erfordern können. Es hat sich bewährt, die in den Klausuren erarbeiteten Prozesse zu begleiten. Eine Nachbesprechung (in Form eines Online-Meetings), die im Preis inbegriffen ist, wird regelmäßig sechs bis zwölf Wochen nach der Klausur angeboten.

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    Felicitas Lindberg

    Felicitas Lindberg

    Von Montag bis Freitag 09:00 – 17:00 Uhr

    040  81 96 04 19
    Felicitas.Lindberg@hanse-betriebsratsseminare.de

    [1] I.M.U. Nur Demir / Maria Funder / Ralph Greifenstein / Leo Kißler / Manuela Maschke,  Trendreport zur Betriebsratswahl 2018